Archiv für berlin

so ein gefühl

Posted in Gruppe, tortuga-fraktion with tags , , , , , , , , , on 18 November, 2010 by piratesparty

Heute musste ich daran denken mit was für einer Motivation ich gewisse Dinge, wie beispielsweise das Studieren, mein Parkour-Training oder andere Sachen tue.

1950s Kraft delivery van in Australia, adverti...

Image via Wikipedia

Ein wichtiger Part, den ich euch anderen – Bekannte und wer auch immer ihr anderen seit, Geschwister im Geiste quasi – nicht verschweigen möchte, ist ein gewisses ‚Wir‘-Gefühl.
Ich kann mich daran erinnern dass daffy, deine mudda und ich das auch mal besprochen haben. Wir standen da so um 11 / 12 pm in einem Hinterhof in Friedrichshain und probierten unsere neuen Pumpmarker an einer Wand aus, die so aus sah als ob sie sich längst keine Gedanken mehr um Legalität machte. Wir haben so über Pläne in der Zukunft gesprochen. Und wir waren da so ziemlich einer Meinung, dass wir Dinge nicht nur für uns allein und auch nicht für irgendein undefiniertes Übergeordnetes schaffen, sondern für eine irgendwie richtig echte, spürbare Gruppe, ein Miteinander,  eine gemeinsame Zukunft – wie auch immer die aussehen mag.

Und dieses Gefühl will ich noch ein wenig beleuchten. Und ich hoffe dass sich jede_r der/die sich hierher verirrt und irgendwo auf der Welt sitzt und sich denkt „wofür schaff ich eigentlich?“, sich auch angesprochen fühlt und ein bisschen Perspektive daraus ziehen kann.

Bundesarchiv Bild 183-T0222-0011, Berlin, Frie...
Image via Wikipedia

Dieses Gefühl das ich habe – jetzt immer noch – ist wie eine Art Vertrauen. Natürlich hab ich keine Ahnung ob und mit wem ich später einmal was machen werde. Mit meinen alten Schulkollegen? Nur mit meiner Freundin? Mit den Berliner Piraten? Den Hamburgern? Leute die ich bis jetzt noch nicht kenne? Alle zusammen? Und was machen wir? Bauen wir eine Kommune irgendwo auf dem Land? Mit Lehmhäusern, Permakultur und Theater-Trainingshalle? Autark? Oder reisen wir um die Welt? Zu den Zapatistas, nach Griechenland und China, in den Regenwald und versuchen ein Netzwerk á la bolo’bolo dysko aufzubauen? Oder versuchen wir in der Stadt eine urbane grüne soziale Transformation zu machen? Grundeinkommen? Cradle to Cradle? Grassroot-Capitalism? Bauen wir eine Fabrik? Biologisch Abbaubare Kunststoffe und Aktivistenbedarf?

Ich weiß es nicht! Aber trotzdem: Da ist so eine Art Vertrauen, dass ich egal was ich jetzt gerade anstrengendes tue, ich tue es nicht für mich allein. Ich tue es auch für dich und euch, für uns. Ich bewirke etwas und bin den anderen und unserer – noch undefinierten – Zukunft dann irgendwann ein wichtiger Kumpel. Und ich wette irgendwie dass Ihr anderen das auch macht. Und wenn auch nur ein bisschen. Ich würde mein Haus drauf verwetten – wenn ich eins hätte.

And the Light goes on and on and on...

Und das gibt mir Kraft weiterzumachen. Zu wissen: was ich tu ist nicht umsonst. Zu glauben: Die anderen tun dasselbe für mich. Vielleicht ist das dumm, einfach nur zu glauben. Keine Ahnung. Oft ist es besser das zu überprüfen. Here we are.

Und vielleicht, wenn ihr das hier lest, fasst euch auch diese Sicherheit, dieses Gefühl. Vielleicht wenn ihr lest, dass hier so jemand ist, der so denkt, der an euch denkt, dann könnt ihr mitmachen.

In diesem Sinne! Keep up the fight!

Over & Out.
nepo

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Zur Dimension des „Bettelns“ im Antiziganismus.

Posted in Uncategorized with tags , , , , , , on 15 November, 2010 by piratesparty

Der Topos der „bettelnden Zigeuner“, die angeblich leben, ohne zu
arbeiten, nimmt eine zentrale Stellung in der antiziganistischen
Ressentimentstruktur ein. Die Entwicklung der Diskurse über „Betteln“ und
über „Zigeuner“ sind dabei verschränkt und beeinflussen sich
wechselseitig. Im Vortrag soll diese Dimension des Antiziganismus genauer
beleuchtet, ihre innere Logik analysiert und als Strukturelement
bürgerlicher Vergesellschaftung einer Kritik unterzogen werden.

Der Referent Markus End ist Mitherausgeber des Sammelbandes
„Antiziganistische Zustände“ und promoviert in Berlin zu Struktur und
Funktionsweise des modernen Antiziganismus.

Organisiert von der Autonomen Neuköllner Antifa (ANA)

17.11.10//19.00 Uhr//Tristeza (Pannierstraße 5)

Was ist CTF?

Posted in Uncategorized with tags , , , , , , on 3 März, 2009 by piratesparty

Wann findet das nächste Spiel statt?

Capture the Flag ist ein Spiel für Menschen die große Pläne haben, denn es übt das Organisieren von Gruppen, taktieren, Gruppenkommunikation, Betrügen, Orientierung im öffentlichen Raum und beinhaltet gleichzeitig konditionelle Anforderungen.

Zwei Mannschaften spielen gegeneinander darum, wer zum Schluss am meisten Punkte erzielt hat. Das Spielfeld befindet sich nächstes Mal in Winterthur.

Regeländerungen wurden f e t t markiert um die Änderungen übersichtlicher zu machen. Wenn ihr noch Diskussionsbedarf zu den neuen Regeln habt, lasst uns das vorher klären, dann haben wir später weniger zu besprechen

Die Regeln

Ziel des Spiels ist es in einer vorgegeben Zeit mit der gegnerischen Mannschaft möglichst viel Spaß dabei zu haben, sich gegenseitig so oft und so geschickt wie möglich gegenseitig die Flagge zu klauen.

Das Spielfeld.

Das Spielfeld ist der markierte öffentlich zugängliche Raum (genauere Infos vor Ort), inklusive aller Bürgersteige der daran angrenzenden Straßen. Das Spielfeld wird vor Ort in zwei Hälften unterteilt: Das schwarze sowie das rote Territorium. Die Mittellinie selbst stellt neutrales Gebiet dar.

Territorium.

Spieler_innen sind auf ihrem Territorium sicher. Bewegen sie sich jedoch durch gegnerisches Territorium, also jenseits der Grenzlinie, können sie getaggt werden. Getaggte Spieler_innen müssen auf eigenes Terrain zurückkehren um wieder weiterspielen zu dürfen. Sie sollten die Zeit des Zurückgehens für eine Unterhaltung oder Späße nutzen, denn die Welt ist eh schon so ernst. Auch Passanten freuen sich über Bemerkungen bezüglich ihrer Frisur.

Die Teams.

Die beiden Teams werden zufällig, nach Freundschaften oder anderen persönlichen Präferenzen oder aus bereits gebildeten Kleingruppen stückweise zusammengesetzt bis sie zahlen- und kräftemäßig ungefähr ebenbürtig und einigermaßen zufrieden sind. Die Teams werden durch deutliche Markierungen voneinander unterscheidbar gemacht.

Unterpunkte:

  • Jede Mannschaft wählt einen Captain oder eine Capitesse, der/die zu Beginn des Spiels die Flagge ausgehändigt bekommt(nicht unbedingt nötig-nur um uns die herrschenden verhältnisse vor augen zu führen und vllt zu hinterfragen/bzw das rote team kann das natürlich zelebrieren:).
  • Vor dem Spiel wird die Telefonnummer des/der Captains/Capitesse den referees und dem Start-Punkt bekanntgegeben, damit die Teams erreichbar sind. Der/Die Captain/Capitesse erstellt mit seiner Mannschaft eine Telefonliste um die Teamkommunikation zu ermöglichen. BRINGT DAFÜR BITTE ZETTEL UND STIFTE MIT!!
  • Jeder Mannschaft werden Walky-Talky-Kanäle zugewiesen die sie nutzen dürfen, falls walky-talkys vorhanden (wenn ihr welche mitbringt).

Startphase.

Beiden Teams wird nach dem Startsignal eine Flagge ausgehändigt. Von diesem Moment an verbleiben den Teams 10min. um ihre Flagge auf ihrer Seite des Feldes zu positionieren und eine Taktik auszuarbeiten. Am Ende der Startphase wird per Handy der Beginn des Spiels signalisiert. Über Handys und Walky Talkys wird während des Spiels die Team und Schiedsrichterkommunikation aufrecht erhalten. In der Startphase bleiben die Teams in ihren Territorien, erst nach dem Beginn, darf die Grenzlinie überquert werden.

Captures.

Ein Punkt wird erzielt, wenn eine Mannschaft die Flagge der gegnerischen Mannschaft findet, erobert und auf eigenes Territorium bringt. Ist dies passiert muss der Punkt über einen reffi (referee: Punkt-/Schiedsrichter) per anruf beim Startpunkt registriert werden. Wird ein Punkt erzielt tritt eine 10min-Übergangsphase ein, in der das Team dessen Flagge gecaptured wurde seine Flagge neu positionieren kann, und alle Spieler_innen in ihre Territorien zurückkehren. Anschließend wird der Beginn der nächsten Runde per Anruf bekannt gegeben. Die Bases (mögliche Flaggenpositionen) sind die markierten Punkte auf der Karte, sie sind Vorschläge für die Flaggenposition ! Wird die Flagge woanders positioniert, ist darauf zu achten, dass sie aus drei Richtungen durch Straßen oder Wege zugänglich ist. Um die Flagge herum ist ein Kreis mit einem Radius von mindestens 5m zu kennzeichnen. Die Flagge selbst wird (wenn vorhanden) mit einem Knicklicht markiert, damit sie in der Dunkelheit gut sichtbar ist. Der durch den Kreis markierte Bereich ist verteidigungsfreies Gebiet, gelangt ein angreifender Spieler in diesen Kreis ist er während seines Aufenthalts darin vorm getaggt werden sicher. Schlägt ein Capture-Versuch fehl und die Flagge wird vom Team wieder zum Flaggenunkt in den Kreis gebracht, darf kein Angreifer im Kreis stehen. (Sonst bekommt er/sie ja die Flagge aufm Präsentierteller serviert und muss nur noch zugreifen und kräftig werfen…)ctf-logo1

Transport.

Es ist allen Spieler_innen erlaubt, Fahrräder, Rollerblades, Skateboards, Longboards, Taxis, Busse und die U-bahn zu benutzen solange sie keine Flagge tragen.

Kosten und Registrierung.

Das Spiel ist kostenlos, eine Registrierung ist nicht notwendig. Allerdings ist es für uns hilfreich wenn ihr euch per email bei uns meldet, um uns mitzuteilen mit wievielen leuten ihr auftaucht damit wir abschätzen können wie viele markierungen wir besorgen müssen, wie viele schiedsrichter wir brauchen etc.

per email erreicht ihr leute,indem ihr euch in die mailingliste eintragt:

[pp-action-subscribe] [ät] [yahoogroups] [punkt] [de] (alle klammern wegnehmen und ät/punkt gegen die jeweiligen zeichen austauschen 😀 )

Nächstes CTF-Match siehe hier!

Wer kann, bitte Karten vom Spielfeld drucken!

Denkt an Handys, Stifte und Papier und bringt Leute mit!

Kleidet euch passend: Nicht zu schnieke/teuer und keine Pömps!

Dieser Artikel wurde verfasst von den Trocken-Pirat_innen

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‘25.04. 20:00 NEXT CTF MATCH’ und alle seine Bestandteile (bis auf die Googlegrafik) stehen unter einer Creative Commons Namensnennung-Keine kommerzielle Nutzung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 Deutschland Lizenz.

Adventsparcours 2008 im Reuterkiez

Posted in Uncategorized with tags , , on 11 Dezember, 2008 by piratesparty

kpc

schickes kunst und kulturprogramm im reuterkiez.

abchecken empfohlen vom bazAra und von uns die wir prompt nette Sachen im Programmheft entdeckt haben, so zum Beispiel zahlreiche Ausstellungen und Sonntag um 11°° synagogale Gesänge, schwungvolle Israelische Folklore und jiddische Gesänge und Texte, geschmackssache aber das Programm ist wirklich ziemlich bunt, einfach ma reinschaun, kost ja nix. kunst for free, so solls sein.

Impressionen: CTF

Posted in capture the flag, pirate-action-team, tortuga-fraktion with tags , , , , , , , on 23 November, 2008 by piratesparty

die ersten photos und videos sind da! wenn ihr mehr habt fleißig an uns schicken!

CTF - 24



mehr photos? schicken an uns!!!

Gebt euer Feedback hier!

Dieser Artikel wurde verfasst vom kater

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‘22.11.: Capture the Flag!’ und alle seine Bestandteile (bis auf die Googlegrafik) stehen unter einer Creative Commons Namensnennung-Keine kommerzielle Nutzung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.0 Deutschland Lizenz.

Parkour á la Freibeutermanier! (Berlin)

Posted in trainingsgruppe with tags , , , , , , , , , , , , , , , , on 24 Oktober, 2008 by piratesparty

(im moment gibt es keine trainingsgruppe, jedoch treffen wir uns mittwochs 18:00 im freidrichshainer vpark und trainieren ein wenig mit andern berliner traceuren)

Alles was wir tun, tun wir in diesem Körper. Wir können noch so radikal, noch so schlau reich oder sonstwie sein, daran ändert sich nichts.

Darum muss, egal was wir tun und erreichen wollen, dieser Körper gut funktionieren. Er muss gesund sein, er muss Fähigkeiten haben, wir müssen ihn kennen und wir müssen uns in ihm wohlfühlen. Wir müssen ihn gewissermaßen kontrollieren, bzw. verstehen wie er uns kontrolliert. Erst wenn wir auf diesen Gebieten einige Erfolge gemacht haben, haben wir die Grundlage auf der wir alles andere ausbauen können.

All das soll in unserer Trainingsgruppe versucht werden. Kreative Auseinandersetzung mit uns und unserem Fähigkmiri-jumpeiten.

Es wird beim Training darauf geachtet dass das Verletzungsrisiko möglichst gering für alle Erfahrungsniveaus ist. Indem vernünftig auf- und abgewärmt, gestretcht und kontrolliert und langsam geübt wird, wird der Körper perfekt auf Belastungen vorbereitet, also schon relativ geplant und qualitativ gute vorbereitung. Außerdem werden durch zahlreiche Gleichgewichts- und Koordinationsübungen Verletzungsmöglichkeiten im Alltag und im späteren Training reduziert. Angeleitet werden die Übungen nur von leuten die wissen was sie tun, entweder weil sie es als beruf gelernt haben oder weil sie es seit jahren so machen und immer noch leben.

Prinzipiell ist das Trainingsthema frei, es kann alles mögliche sein, je nachdem worauf wir Lust haben, denn das Training läuft nach dem rabenprinzip mit einem Schwerpunkt in Richtung körperliche Ebene. Es gibt theoretisch keine altersbegrenzung, praktisch natürlich keine Geschlechterbeschränkung oder Quoten.

Die positiven Effekte des Trainings liegen auf der Hand. Niemand kann mittlerweile noch ernsthaft anzweifeln, dass Bewegung und Meditation nicht sau gesund oder hilfreich für den Alltag wären. Selbstverteidigung ist auch ein sehr interessantes thema, dass uns hilft auf uns und andere aufzupassen und gewisse Prinzipien zu begreifen die einem im Leben immer wieder begegnen. Es werden Ausdauer, Beweglichkeit, Kraft, Schnelligkeit und Wendigkeit trainiert. Die Reaktionsfähigkeit und das Gleich- gewicht können verbessert werden. Die Leis- tungsfähigkeit des Gehirns und die Aufnahmekapazität der Lungen kann sich verbessern. Es wird trainiert gelassener im Alltag reagieren zu können und Stress zu bewältigen.

Fitness-center war gestern. Fitness muss nichts kosten, denn Fitness ist eigentlich Standard!

Im Dschungel haben alle Sixpacks!

Das bedeutet bisher Le Parkour – l’art du deplacement, methode naturelle und Selbstverteidigung. Aber auch Jonglage, Meditation, Yoga oder Messerkampf. Die Trainingsbereiche sind frei wählbar, das Angebot richtet sich nach den Interessen, vieles ist wie ein Workshop aufgebaut! Nebenbei setzen wir uns mit Körper- und Krankheitslehre auseinander und beschäftigen uns mit Ernährung.

Aber noch einmal:

  1. Es gibt keine Alters- oder Könnensvoraussetzungen, keine Geschlechterpräferenzen.
  2. DEIN THEMA ist MEIN THEMA, alle Sachverhalte können interessant sein und was wir trainieren, müssen wir gemeinsam entscheiden. Steinschleuderschießen, Yoga, Marathon oder Häkeln. Ganz egal. Es geht eher um Themenbereiche als um konkrete Tätigkeiten.

Deshalb:  im moment leider kein termin..

Parkour á la Freibeutermanier!

Die Welt ist unsere Trainingshalle und jedes Hindernis unsere Herausforderung.

Hier sind Trainingsprotokolle zum stöbern:

20.06.08 Erstes Training / Spots suchen in HH

27.06.08 Rollen / Gleichgewicht / Kampfsport

01.10.08 Spots suchen in Berlin


Wichtig:

  • Trage nicht die teuerste Kleidung die du hast, sondern bequeme Klamotten, schön stretchbar, die möglicherweise auch kaputt gehen dürfen (passiert manchmal).
  • Nimm was zu trinken mit! Wasser oder Fruchtsaftschorlen, egal, hauptsache ohne Zuckerzusatz.
  • Ein bisschen was zu knabbern, Trockenfrüchte oder ne Stulle schmieren!
  • Nimm dir einen Stift und einen Notizblock mit, damit du dir Adressen, Termine oder interessante Techniken oder Sachverhalte notieren kannst.
  • Bring alles mit was du brauchst um möglicherweise dein eigenes Trainingsthema vorzustellen.
  • Fragen und weitere Infos gibt es unter: piratesparty[ät]gmx.de