so ein gefühl

Heute musste ich daran denken mit was für einer Motivation ich gewisse Dinge, wie beispielsweise das Studieren, mein Parkour-Training oder andere Sachen tue.

1950s Kraft delivery van in Australia, adverti...

Image via Wikipedia

Ein wichtiger Part, den ich euch anderen – Bekannte und wer auch immer ihr anderen seit, Geschwister im Geiste quasi – nicht verschweigen möchte, ist ein gewisses ‚Wir‘-Gefühl.
Ich kann mich daran erinnern dass daffy, deine mudda und ich das auch mal besprochen haben. Wir standen da so um 11 / 12 pm in einem Hinterhof in Friedrichshain und probierten unsere neuen Pumpmarker an einer Wand aus, die so aus sah als ob sie sich längst keine Gedanken mehr um Legalität machte. Wir haben so über Pläne in der Zukunft gesprochen. Und wir waren da so ziemlich einer Meinung, dass wir Dinge nicht nur für uns allein und auch nicht für irgendein undefiniertes Übergeordnetes schaffen, sondern für eine irgendwie richtig echte, spürbare Gruppe, ein Miteinander,  eine gemeinsame Zukunft – wie auch immer die aussehen mag.

Und dieses Gefühl will ich noch ein wenig beleuchten. Und ich hoffe dass sich jede_r der/die sich hierher verirrt und irgendwo auf der Welt sitzt und sich denkt „wofür schaff ich eigentlich?“, sich auch angesprochen fühlt und ein bisschen Perspektive daraus ziehen kann.

Bundesarchiv Bild 183-T0222-0011, Berlin, Frie...
Image via Wikipedia

Dieses Gefühl das ich habe – jetzt immer noch – ist wie eine Art Vertrauen. Natürlich hab ich keine Ahnung ob und mit wem ich später einmal was machen werde. Mit meinen alten Schulkollegen? Nur mit meiner Freundin? Mit den Berliner Piraten? Den Hamburgern? Leute die ich bis jetzt noch nicht kenne? Alle zusammen? Und was machen wir? Bauen wir eine Kommune irgendwo auf dem Land? Mit Lehmhäusern, Permakultur und Theater-Trainingshalle? Autark? Oder reisen wir um die Welt? Zu den Zapatistas, nach Griechenland und China, in den Regenwald und versuchen ein Netzwerk á la bolo’bolo dysko aufzubauen? Oder versuchen wir in der Stadt eine urbane grüne soziale Transformation zu machen? Grundeinkommen? Cradle to Cradle? Grassroot-Capitalism? Bauen wir eine Fabrik? Biologisch Abbaubare Kunststoffe und Aktivistenbedarf?

Ich weiß es nicht! Aber trotzdem: Da ist so eine Art Vertrauen, dass ich egal was ich jetzt gerade anstrengendes tue, ich tue es nicht für mich allein. Ich tue es auch für dich und euch, für uns. Ich bewirke etwas und bin den anderen und unserer – noch undefinierten – Zukunft dann irgendwann ein wichtiger Kumpel. Und ich wette irgendwie dass Ihr anderen das auch macht. Und wenn auch nur ein bisschen. Ich würde mein Haus drauf verwetten – wenn ich eins hätte.

And the Light goes on and on and on...

Und das gibt mir Kraft weiterzumachen. Zu wissen: was ich tu ist nicht umsonst. Zu glauben: Die anderen tun dasselbe für mich. Vielleicht ist das dumm, einfach nur zu glauben. Keine Ahnung. Oft ist es besser das zu überprüfen. Here we are.

Und vielleicht, wenn ihr das hier lest, fasst euch auch diese Sicherheit, dieses Gefühl. Vielleicht wenn ihr lest, dass hier so jemand ist, der so denkt, der an euch denkt, dann könnt ihr mitmachen.

In diesem Sinne! Keep up the fight!

Over & Out.
nepo

Advertisements

2 Antworten to “so ein gefühl”

  1. party pirate Says:

    one love – one heart

  2. lets get together and feel allright

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: