Zur Dimension des „Bettelns“ im Antiziganismus.

Der Topos der „bettelnden Zigeuner“, die angeblich leben, ohne zu
arbeiten, nimmt eine zentrale Stellung in der antiziganistischen
Ressentimentstruktur ein. Die Entwicklung der Diskurse über „Betteln“ und
über „Zigeuner“ sind dabei verschränkt und beeinflussen sich
wechselseitig. Im Vortrag soll diese Dimension des Antiziganismus genauer
beleuchtet, ihre innere Logik analysiert und als Strukturelement
bürgerlicher Vergesellschaftung einer Kritik unterzogen werden.

Der Referent Markus End ist Mitherausgeber des Sammelbandes
„Antiziganistische Zustände“ und promoviert in Berlin zu Struktur und
Funktionsweise des modernen Antiziganismus.

Organisiert von der Autonomen Neuköllner Antifa (ANA)

17.11.10//19.00 Uhr//Tristeza (Pannierstraße 5)

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