Freibeuter-Outdoortraining Protokoll 13.03.10

das erste training seit langer zeit sah folgendermaßen aus:

samstag, dreizehnter märz zweitausendundzehn, vierzehn uhr

anwesend: nepo (bisschen beleidigt das keiner kommt, aber auch aufgeregt nach langer zeit wieder beim velodrom!)

Aufwärmen. Power-Tai-Chi-Dragonball-Gehampel. Joggen auf alle Weisen. Lockerer Freerun, Lazy Vaults, Katzen. Animal Walk.

Stretching. Hauptkörperpartien nichts aufwändiges.

Block 1. Erklimmen einer Wand mit gerader Kante über Kopfhöhe. Wichtig ist den ersten Schritt an der Wand nicht zu hoch zu setzen, eher auf Hüfthöhe ansetzen, dann der Absprung und Griff nach der Kante, ist eine Hand sicher, zweite auch gleich ran. Dann kommt der Kraftakt.

Dazu ein Video von Chau, Yann & Co als Eindruck

Möglich ist wohl auch noch mit dem Bein Schwung zu holen um sich hoch zu bekommen falls es garnicht zu machen ist.

Balancetraining. Mit offenen und geschlossenen Augen Balance auf einem Bein und verschränkten Beinen. Crow und Crane.

Dazu ein gutes Video von YogaGarden aus Japan.

Block 2. SingleSinawali und daraus Block-Check-Konter. Locker verschiedene Tritttechniken.

Hier ein Video zum Sinawali. Nicht das beste, aber doch sehr simpel. Stock richtig greifen. Ja Stock, ich habe Stöcker mitgebracht!

[http://www.youtube.com/watch?v=r4FD7W8Ro9o]

Abwärmen. Laufen. Hampelmänner. Liegestütze.

Chillout. Kurze Zazen-Meditation.

Thema. Angst! Es gab leider niemandem mit dem ich mich da groß hätte austauschen können. Aber es ging mir im Endeffekt um all die Ängste denen wir täglich begegnen und dem Umgang damit. Die Angst größeren Gruppen von Leuten zu begegnen, die Angst aufzufallen, seine Meinung zu sagen, etc. Selten erfahren wir eigentlich noch die Ängste die irgendwie ‚echt‘ sind, die nichts mit unserem Selbstwertgefühl zu tun haben, sondern dichter an der Realität dran sind: Angst im Dunkeln, vor gefährlichen Tieren, vor Höhe und Fallen (wie zum Beispiel beim Parkour). Unsere Ängste werden also größtenteils von zwischenmenschlichen/gesellschaftlichen Missverständnissen und Verhältnissen ausgemacht. Um diese Beziehungen aufzudecken und zu entwirren können unsere alltäglichen Ängste uns als Leitfaden dienen, Angst ist da wie ein Wegweiser ‚Hier gehts lang!‘. Du hast Angst davor jemanden zu sagen, dass du ihn wirklich gern hast? Oder jemandem zu sagen was er vielleicht gerade nicht hören möchte? Aber es sind genau diese Dinge die die Verhältnisse zwischen Menschen klären und dichter dran sind am ‚Sei du selbst‘, was ja angeblich so gut sein soll! Also versuchen wir das doch einmal ‚Do one thing every day that scares you‘ ist unser Leitspruch und unsere tägliche Revolution. Falsche Angst überwindet man mit Mut und Mut ist wie ein Muskel der daran wächst, dass man ihn benutzt und der geschwächt wird, jedesmal wenn wir unserer Angst nachgeben. Oft werden wir daran scheitern und es wird vieles durcheinander kommen dabei, aber ich glaub wir haben keine andere Wahl!

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2 Antworten to “Freibeuter-Outdoortraining Protokoll 13.03.10”

  1. schön 🙂

  2. capitesse Says:

    immer wenn ich sachen wie diese lese, bekomm ich n bisschn heimweh nach berlin….
    liebe grüße an ihr-wisst-schon-welche von ihr-wisst-schon-wer
    🙂

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